Sanfte und alternative Medizin

Medizin und Kinder

Der Organismus der Kinder, insbesondere das Immunsystem, muss sich im Laufe des ersten Lebensjahrzehnts noch stark entwickeln, so dass Kinder recht häufig in den ersten Jahren krank sind und vor allem viele Infektionskrankheiten durchlaufen. Die Behandlung von Kindern mit üblichen schulmedizinischen Medikamenten wird heute sehr kritisch diskutiert. Da viele Medikamente nicht an Kindern untersucht wurden, sind diese meist auch nicht geeignet oder eingeschränkt nutzbar. Kinder reagieren nicht nur auf Medikament anders, sondern sehr stark auch auf zahlreiche Umweltgifte. Selbst kleinere Mengen an Chemikalien können den kindlichen Organismus stark beeinflussen. Die Verarbeitung von Umweltgiften ist sehr vom Alter der Kinder abhängig. Im Vorschulalter scheiden Kinder zum Beispiel schädliche Stoffe schneller aus als Erwachsene. Kleinere Kinder sind vor allem für Infektionen besonders empfänglich. Ein Kleinkind macht oft bis zu sieben Erkältungen im Jahr durch, die das Immunsystem trainieren und häufig harmloserer Natur sind. Die ersten zehn Jahre sind besonders auffällig bei Erkältungskrankheiten, viralen- und bakteriellen Infektionen. Ab dem zehnten Lebensjahr ist das Immunsystem meistens gestärkt und kann Abwehrprozesse effektiver einleiten. Bei Säuglingen enthält die Muttermilch wichtige Abwehrstoffe. Mit allen Keimen, die das Immunsystem kennenlernt, wird dieses in der Abwehr trainiert, so dass kindliche Krankheiten zum normalen Entwicklungsprozess gehören. Impfungen gehören heute für Babys und Kleinkinder zum medizinischen Vorsorgestandard. Es gibt zwar durchaus kritische Stimmen zu den frühen Impfungen und vor allem auch den möglichen Nebenwirkungen, aber Kinderkrankheiten wie Keuchhusten, Mumps oder Masern sind für den kindlichen Organismus gefährlich. Hirnschädigungen oder Lähmungen gehören zu den schlimmen Schädigungen, die durch schwere Infektionen auftreten können.

Die Bewertungen der Impfungen, auch in Bezug auf die möglichen Nebenwirkungen, werden jährlich von der Ständigen Impfkommission des Robert Koch-Instituts überprüft. Eine Expertenkommission erlässt die allgemeinen Impfempfehlungen nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Komplikationen bei den Impfungen gab es früher vor allem bei der Pockenimpfung, die seit den 1980er Jahren nicht mehr durchgeführt wird. Es steht heute außer Frage, dass die Impfungen für Kinder zum medizinischen Standard bei der Gesundheitsvorsorge gehören. Zur Kinder- und Jugendgesundheit kommuniziert zum Beispiel das Robert-Koch-Institut (RKI) zahlreiche Informationen. Man findet unter anderem auch Informationen von A-Z zu Infektionskrankheiten, die immer mehr in den öffentlichen Fokus kommen, wie die Neue Grippe. Es gibt auch zahlreiche Medizinfachportale, die fundierte Informationen zum Thema Impfen geben. Manche Krankheiten bzw. Symptome zeigen sich in typischen Zeiträumen bei den Kindern, hierzu gehören vor allem Zahnungsprobleme, Karies oder auch psychische Probleme wie Interaktionsstörungen zwischen Kind und Eltern oder ADHS. Gerade das AufmerksamkeitsDefizit-/HyperaktivitätsSyndrom ist in den medialen Fokus in den letzten Jahren gekommen. Hier spielt vor allem die fachmännische Diagnose des Arztes eine entscheidende Rolle, da es oft schwer ist hyperaktive oder unaufmerksame Kinder, die gesund sind, von Kindern mit ADHS zu unterscheiden.

Es gibt in den deutschsprachigen Ländern gemeinnützige Vereine, die sich dem Thema ADHS annehmen, zum Beispiel den gemeinnützigen Selbsthilfeverein ADHS Deutschland e.V., der zahlreiche Informationen über ADHS kommuniziert. Im kindlichen Alter gibt es neben den Infektionskrankheiten, die sich meistens vom Kinderarzt anhand der typischen Symptome deuten lassen, auch zahlreiche Erkrankungen, die gefährlicheren Naturen sind, zum Beispiel Magen- und Darmerkrankungen. Bei der Behandlung der Kinder ist die Erfahrung des Arztes sehr wichtig. In vielen Fällen kann man auf sanfte alternativmedizinische Präparate zurückgreifen, die sanft und ohne Nebenwirkungen den Organismus unterstützen. Gerade auch in bei leichten Erkältungskrankheiten oder grippalen Infekten können sanfte Präparate sinnvoll sein. Auch zu Symptomen wie kindlicher Unruhe gibt es alternativmedizinische Präparate. Man sollte die Einnahme der freiverkäuflichen Präparate immer mit einem Arzt oder Apotheker besprechen.

Wichtige Hinweise: Informationen aus diesem Portal sollten Sie niemals als alleinige Quelle für gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden! Genannte Anwendungsgebiete erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker! Nehmen Sie niemals Medikamente oder auch Heilkräuter ohne Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein! Trotz größter redaktioneller Sorgfalt und ständiger Qualitätskontrolle können medizinische Aspekte in den Artikeln falsch interpretiert sein.

Informationen zu den bekanntesten Krankheitsbildern und Symptomen bekommen Sie hier. Hier geht's zum Lexikon der natürlichen Heilmittel.